Männergewalt und Sexualität 

 

Die US-amerikanische Journalistin und Krisenberichterstatterin Gretchen Peters hatte im Laufe ihrer Karriere Gelegenheit, Dutzende afghanische Männer zu interviewen, die sich den Taliban angeschlossen hatten.

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VON BENJAMIN OPRATKO

Die schlechteste aller Welten

Pamela Rendi-Wagners Bemühungen, die Sozialdemokratie in die rechte Hegemonie einzuhegen, machen ihre Ablöse nicht weniger wahrscheinlich.

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Von Samuel Stuhlpfarrer

Astrid will arbeiten

Über eine Sexarbeiterin, die sich auf pflegebedürftige Menschen spezialisiert hat, und davon, wie Tabu, Stigma und restriktive Gesetze ihre Arbeit erschweren.

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Von Lisa Kreutzer

Der andere 11. September

Gleich nach den Anschlägen in New York und Washington 2001 wurde klar, dass 9/11 fortan als allgemeine Chiffre fungieren würde.

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VON DAVID MAYER

Männersphären

 

In den vergangenen Jahren geriet eine Szene in den Medienfokus, deren reaktionäres Gesellschaftsbild in starkem Gegensatz zu ihrer modernen medialen Entfaltung in Memes und sozialen Medien steht. Eine Reise durch die »Manosphere« in neun Begriffen.

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Von Raphaela Edelbauer

Die Verhältnisse klarer sehen.

Jeden Monat aufs Neue.

Das geschundene Land

Seit der Zeit des Nationalsozialismus ist die Wiener Lobau Gegenstand industrieller Interessen. Der geplante Lobautunnel mobilisiert die österreichische Klimagerechtigkeitsbewegung aufs Neue.

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Von Christian Bunke

Das Erbe der Troika in Griechenland

Angela Merkels Amtszeit ist noch nicht einmal zu Ende, schon wird sie verklärt. Die Waldbrände in Griechenland erinnern uns allerdings an ihre verheerende Politik.

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Von Martin Konecny und Lisa Mittendrein

Friedrich Trump im deutschen Wahlkampf 

Die Diskursstrategien des Trumpismus sind bei den deutschen Konservativen angekommen.

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Von Natascha Strobl

»Gewalt entwickelt sich aus Schwäche«

 

Klaus Theweleit ist Kulturtheoretiker und Autor, dieser Tage nimmt er den Theodor-W.-Adorno-Preis entgegen. Ein Gespräch über männliche Gewalt, glückende Beziehungen und über das, was Jimi Hendrix’ Musik mit einem Körper machen kann.

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David Mayer im Gespräch mit Klaus Theweleit

Was, wenn wir die Bösen sind? 

 

Der Afghanistankrieg wurde mit Lügen begründet. Einige Leute erzählen sie immer noch.

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Von Daniel Bessner und Derek Davison

»Ich« und ich

 

Erinnerungen an den Schriftsteller Wolfgang Hilbig, der dieser Tage 80 Jahre alt geworden wäre.

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Von Karsten Krampitz

Über Unherrschaft

 

Der Streit über die Wesensform des Anarchismus ist so alt wie die Idee selbst. Ein Plädoyer für einen anthropologischen Perspektivenwechsel im Anschluss an David Graeber, der am 2. September letzten Jahres verstorben ist.

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Von Florian Mühlfried

Die Schatten der Kulturrevolution

 

Fünf Jahre hat sich die Wiener Regisseurin Zhao Weina Zeit genommen, um den Traumata der chinesischen Kulturrevolution (1966–1976) in ihrer eigenen Familie nachzugehen. Am 3. September kommt Weiyena – Ein Heimatfilm in die österreichischen Kinos.

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VON FELIX WEMHEUER

Wenn der ideelle Gesamtkapitalist versagt

 

Am Anfang war die pandemische Krise. Dann kam das Regierungspersonal und machte daraus eine gesundheitspolitische, soziale und verteilungspolitische Katastrophe.

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Von Nikolaus Dimmel und Alfred J. Noll

Rap und Restmüll

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Von Andrea Heinz

Frontex kartografieren

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Von Lisa Kreutzer

Unkorrumpierbare Humanität

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Von Richard Schuberth

Im solipsistischen Traum 

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Von Raphaela Edelbauer

Klang und Kulisse

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Von Jana Volkmann

Regellos und grenzgeil

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Von Drehli Robnik

Punk und Provinz

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Von Norma Schneider

 

 

Timo Hinze: Kollegiales Unbehagen

Ein wenig verunsichert stehen sie beisammen, Die Kollegen in der gleichnamigen Arbeit des deutschen Künstlers Timo Hinze (2017).

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Von Christina Töpfer