Die Mitte, eine Hölle

von Kathrin Niedermoser

Dank KPÖ und Andreas Babler: In Österreich gerät die »Mitte« nun auch von links unter Druck.

Dass die FPÖ zunehmend an Stärke gewinnt, daran ist man in Österreich seit Jahrzehnten gewöhnt. Mit dem Wahlerfolg der KPÖ in Salzburg und dem Hype um Andreas Babler aber gerät die »Mitte« nun auch von links unter Druck. Und das scheint vor allem liberale Meinungsmacher und Politstrateginnen zunehmend zu beunruhigen.

Babler oder die Salzburger KPÖ als Pendant zur FPÖ am linken Rand zu verorten – oder in unmittelbarer Nachbarschaft, wie die beiden Enden des berühmten Hufeisens – ist natürlich Unfug. Die Tatsache aber, dass man sich mit klassisch links-reformistischen Programmen in Kombination mit einer authentischen politischen Alltagspraxis plötzlich jenseits der »Mitte« wiederfindet, zeigt, wie weit die Rechte den Diskurs mittlerweile bestimmt.

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