Zählen, wählen, Bonzen quälen

von Berthold Molden

Illustration: Dani Maiz

ROTE FÄDEN #12 | Seit über hundert Jahren betreibt die Arbeiterkammer statistische und volkswirtschaftliche Grundlagenforschung. Am Anfang standen wichtige Pionierleistungen.


476 wörter
~2 minuten

Aggregiertes Zahlenmaterial über Wirtschaft und Gesellschaft für die Öffentlichkeit aufzubereiten ist nicht allein dem TAGEBUCH und seiner Kolumne »Datendrang« wichtig. Bereits in seinem Gründungsjahr 1829 begann das Statistische Bureau der Habsburgermonarchie mit Veröffentlichungen, die bis heute im Statistischen Jahrbuch ihre Fortsetzung haben. Dieser aufklärerische Bildungsauftrag erfuhr durch die Arbeiterbewegung eine klassenspezifische Ausformung.

Als im Reformsturm der kurzen sozialdemokratischen Regierungsbeteiligung 1920 auch die Arbeiterkammer (AK) gegründet wurde, formulierte Ferdinand Hanusch ihren Auftrag – »der Arbeiterklasse das Rüstzeug zu geben für den Klassenkampf«. Um Wissen über Wirtschaft und Gesellschaft in den Dienst der Lohnabhängigen zu stellen, agierte sie so als Visavis der Handelskammer, in der Ludwig Mises waltete.

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